Jakobsweg
Wandern und Kultur auf dem Sternenweg
Gruppenreise mit Wanderungen auf Teilabschnitten des Jakobsweges
- Malerisch! Die Altstädte der alten Königsresidenzen Burgos und León
- Einmalig! Die wunderschönen Landschaften Galiziens & der Pyrenäen
- Unerreicht! Santiago samt weltberühmter Jakobus-Kathedrale
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Auf dieser professionell geführten Wander- und Kultur-reise erleben Sie alle unvergesslichen Highlights des klassischen Jakobsweges, dem Camino Francés, auch Sternenweg genannt. Bringen Sie Geist und Körper auf Trab, wenn Sie auf den Wanderungen, bei denen wirklich jeder mithalten kann, die Naturschätze des berühmten Pilgerweges entdecken. Lassen Sie sich von den sagenumwobenen Pyrenäen, den einmaligen Kulturlandschaften Zentralspaniens bis hin zum grünen Galizien verzaubern. Damit Sie auch ja nichts verpassen, nehmen wir uns genügend Zeit, die größten kunst- und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten des Weges zu besichtigen. So ergründen wir gemeinsam die von Römern gegründete Stadt Pamplona sowie die beeindruckenden, alten Königsstädte Burgos und León mit ihren prächtigen Altstädten und den imposanten Kathedralen. Den krönenden Abschluss der Reise bildet das Ziel aller Pilger, Santiago de Compostela samt der alles überragenden Jakobus-Kathedrale. Die Erlebnis-Garantie: Mit uns verpassen Sie kein Highlight! Diese Reise ist so konzipiert, dass wir auf dem Camino immer nur kurze Zeit im Bus verweilen. Kulturelle Besichtigungen, interessante Rundgänge und überwiegend einfache Naturwanderungen auf den landschaftlich schönsten Abschnitten halten sich harmonisch die Waage, denn: Bei uns ist tatsächlich der Weg das Ziel.
1. Tag: Auf geht´s (Bilbao – Burguete)
Am späten Nachmittag brechen wir am Flughafen Bilbao auf zu unserer ersten Station Burguete, ein kleines Dorf am Jakobsweg in den spanischen Pyrenäen, unweit der französischen Grenze.
2. Tag: Sagenumwobene Pyrenäen (Burguete – Pamplona)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Cisca-Pass, in 1.430 m Höhe gelegen. Der alte Römerpass bietet uns fantastische Fernblicke nach Frankreich, Spanien und in die Pyrenäen. Wir gehen ab der Ibañeta-Höhe mit dem Rolandsdenkmal abwärts nach Roncesvalles (½ h, -105 Hm, ca. 1,6 km) mit seinem alles überragenden Kloster. Neben der hochgotischen Abtei beeindruckt besonders das Grabmal des navarrischen Königs Sancho der VII. im gotischen Kapitelsaal.
Im schönen Gebirgsdorf Viscarret starten wir unsere zweite Wanderung durch die grünen Pyrenäen bis nach Puerto del Erro, vorbei an den sagenumwobenen, eigentümlichen Felsformationen „Schrittmaße des Riesen Roland” (2 ½ h, +125 Hm, 7 km). Am Abend geht es weiter nach Pamplona.
3. Tag: Römerstadt und Weinmetropole (Pamplona – Logroño)
Am Morgen unternehmen wir einen Rundgang durch die engen Gassen der Altstadt Pamplonas mit einem örtlichen Führer und sehen die berühmte Zitadelle. Die Stierkampf-Metropole überrascht mit seiner gotischen Kathedrale: Von außen unscheinbar, birgt sie im Inneren reiche Fresken und das Grabmal für König Carlos III. Über den bedeutsamen Pilgerort Estella geht es nach Irache mit seinem spätromanischen Kloster und einem Weinbrunnen! Unsere Wanderung führt uns von Villamayor durch Weinberge und Weideland nach Los Arcos (4 ½ h, +40 / -240 Hm, 12 km). Am Abend erreichen wir die Weinmetropole Logroño.
4. Tag: Perlen des Jakobsweges (Logroño – Burgos)
Am Morgen machen wir einen Stadtbummel durch das historische Zentrum Logroños. Die Kirche Santa Maria hat viele Umbauten erfahren und war einst der Palast von Kaiser Alfonso VII. Unsere Fahrt durch die Weinberge Navarras führt uns zum Pilgerort Santo Domingo de la Calzada. Auf dem Jakobsweg gehen wir durch die Stadt, welche für das Gackern seiner Hühner berühmt ist.
Unsere heutige Wanderung führt uns durch die Montes de Oca (= Gansberge). Durch einen Eichenwald mit Heidekraut und Ginster gelangen wir über einsame Wege immer wieder zu Aussichtspunkten mit wunderschönen Panoramablicken. Unsere Wanderung beenden wir in dem kleinen, aber historisch bedeutungsvollen Dorf San Juan de Ortega (4 ½ h, +200 / -180 Hm, 12 km), in dessen Kloster sich der Sarkophag eines Heiligen befindet. Am Abend erreichen wir Burgos. Die alte Königsstadt zählt ohne Zweifel zu den Perlen des Jakobsweges. Die Altstadt ist gespickt mit prächtigen Altbauten, Adelshäusern, einer Vielzahl an Kirchen und schönen Plätzen.
5. Tag: Castrojeriz: Klein und doch groß (Burgos – Castrojeriz)
Am Vormittag besichtigen wir die schöne Altstadt von Burgos mit einem örtlichen Führer und nehmen uns Zeit für die alles überragende gotische Kathedrale, in der dermythische Nationalheld El Cid und seine Gemahlin beigesetzt sind. Später durchfahren wir die weitläufige Meseta bis Hontanas. Auf unserer anschließenden Wanderung folgen wir dem Verlauf des Flusses bis nach Castrojeriz und passieren die Ruinen des Klosters San Antón aus dem 12. Jh. (4 h, 11 km, -140 / +30 Hm). Vielerorts fühlt man sich in diesem Landstrich in das Mittelalter zurückversetzt. Der kleine Ort Castrojeriz (1.100 Ew.) gilt als eine der bedeutsamsten Stationen des Jakobsweges und verfügt über vier eigene Kirchen!
6. Tag: Bedeutsame Pilgerorte (Castrojeriz – León)
Am Morgen fahren wir nach Calzada del Coto und machen Halt in Frómista, um uns eine der wichtigsten Kirchen des Pilgerweges anzuschauen. San Martín gehört zu den vier großen frühen (und bedeutsamsten) romanischen Kirchen des Camino Francés. Durch den Brü-ckenort Carrión de los Condes machen wir einen lohnenswerten Spaziergang, bevor wir in Calzada del Coto unsere Wanderung durch sanft hügeliges Terrain über den historischen, unveränderten Pilgerweg nach Calzadilla de Hermanillos unternehmen (2 h, 8 km, +30 Hm). Es folgt die Fahrt nach Léon.
7. Tag: Alte Königsstadt León (León – Molinaseca)
Vom 10. bis zum 13 Jh. war León Sitz des spanischen Königshauses (Kathedrale, San Isidoro und Altstadt), entsprechend bedeutungsvoll und sehenswert ist die Architektur. Neben einem Rundgang mit örtlichen Führer durch die Altstadt, vorbei an prachtvollen Altbauten, romanischen und gotischen Kirchen sowie dem alten Rathaus samt Plaza Mayor, wollen wir natürlich die Kirche San Isidoro anschauen. Die dritte der vier bedeutsamsten Jakobsweg-Kirchen wird wegen ihrer reichen Fresken auch als „die Sixtinische Kapelle der Romanik“ bezeichnet.
Gegen Mittag fahren wir nach Astorga, wo wir einen Rundgang durch die römische Stadt unternehmen, und weiter nach Castrillo de los Polvazares, wo fliegende Händler in traditioneller Tracht ihre Waren zum Verkauf anbieten. Im Bus überqueren wir den Cruz de Ferro (1.504 m) mit seinem Eisenkreuz, um von El Acebo durch das wunderschöne, grüne Bergland der „Montes de León“ nach Molinaseca hinabzusteigen (2 ½ h, 8 km, -550 Hm).
8. Tag: Grünes galizisches Bergland (Molinaseca – Sarria)
Am Morgen fahren wir nach Villafranca del Bierzo, wo wir einen schönen Spaziergang durch den Ort unternehmen. Villafranca wird wegen seiner Vielzahl an Kirchen und Pilgerherbergen auch als “das kleine Santiago” bezeichnet. In seiner Kirche konnten sich kranke Pilger, denen die Kraft für den weiteren Marsch fehlte, vorzeitig die Absolution erteilen lassen. Im Bus überwinden wir den beschwerlichen Aufstieg nach O´Cebreiro. Hier bekommen wir die berühmten Stroh gedeckten Rundbauten (Pallozas) zu sehen. Unsere heutige Wanderung führt uns durch das galizische Bergland, einer wunderbaren Landschaft, die einen wegen des üppigen Grüns vergessen lässt, dass man sich in Spanien befindet, bis zum Pass „Alto de Poio“ (3 ½ h, 9 km, +170 / -120 Hm). Am Nachmittag fahren wir nach Sarria und halten auf dem Weg, um die Basilika von Samos zu besichtigen, welche sich in einem prächtigen Zustand befindet und eine über 1.000-jährige Kulturgeschichte in sich vereint.
9. Tag: Von Sarria nach Palas de Rei
In Sarría schauen wir uns das Pilger-Denkmal an und unternehmen einen kleinen Rundgang durch die Altstadt, bevor wir zu unserer Wanderung aufbrechen. Am Kilometerstein 100 (in Brea) beginnt unsere heutige Wanderung durch einen typisch galizischen Landstrich. Die Landschaft zeigt sich uns hier kleinteilig und üppig grün. Ständig queren wir sprudelnde Bäche, ehe wir Portomarín erreichen (3 ½ h, 11 km, +40 / -240 Hm).
Der Ort erlangte Berühmtheit, da man seine wichtigsten Baudenkmäler vor der Aufstauung des nahen Sees 1961 abbaute und hangaufwärts wieder rekonstruierte.
10. Tag: Ziel aller Pilger (Palas de Rei – Santiago de Compostela)
Kurz hinter Palas de Rei starten wir unsere heutige Wanderung durch das galizische Tiefland. Über zahlreiche Bachtäler, durch kleine Weiler und durch duftende Eukalyptus-Haine geht es nach Coto (2 ½ h, 9 km, +10 / -120 Hm). Durch den bedeutsamen Pilgerort Arzúa unternehmen wir einen lohnenswerten Dorfrundgang und fahren später nach Lavacolla. In Lavacolla erfolgte die „rituelle Waschung” des Pilgers im Bach, heutzutage an einer Waschstelle, bevor er den Anstieg zum Monte de Gozo (368 m) beginnt. Unsere zweite Wanderung führt uns im sanften Anstieg zu eben diesem Berg, von wo wir zum ersten Mal das Ziel aller Pilger sehen: Die Kathedrale von Santiago (3 h, 11 km, +70 Hm).
11. Tag: Traumstadt Santiago
Santiago ist vielmehr als eine Pilgerstadt. Sie ist vor allem weltoffen und jung und vereint Kontraste wie Ehrfürchtigkeit und Ausgelassenheit, alte Baukunst und moderne Gebäude, ohne dabei widersprüchlich zu sein. Am Vormittag erkunden wir mit unserem örtlichen Führer die Altstadt und natürlich die berühmte Jakobus-Kathedrale. Wer mag, kann gegen Mittag die Pilgermesse besuchen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend wollen wir uns mit einem ausgewählten Essen von Ihnen verabschieden.
12. Tag: Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Je nach Rückflugzeit (abhängig vom Zielflughafen) besteht die Möglichkeit, vormittags noch einen Stadtbummel zu unternehmen. Vom Flughafen Santiago geht es zurück in die Heimat.
Möglichkeiten des Anschluss-Aufenthaltes
Auf Wunsch können Sie Zusatzübernachtungen in Santiago oder in Fisterra an der Küste buchen (Preise auf Anfrage). Ebenso möchten wir Ihnen den Block 5 der Individualwandertour „Von den Pyrenäen zum Atlantik” empfehlen (im Falle einer Verlängerung entfällt der Transfer am letzten Tag vom Hotel zum Flughafen).
Anforderungsprofil
Wir unternehmen täglich einfache Wanderungen auf den schönsten Jakobswegabschnitten von durchschnittlich 10 km Länge und drei- bis vierstündiger Dauer. Die zweite Tageshälfte nutzen wir für Stadtrundgänge und die Besichtigung der größten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten des Jakobsweges.
Unterkünfte und Verpflegung
Für diese Reise haben wir Ihnen eine Reihe kleinerer Hotels mit Charme, Hostales und so genannter Casas rurales (= Landhäuser) ausgesucht. Alle Zimmer verfügen natürlich über ein eigenes Bad und WC. Das Frühstück wird in der Regel à la carte gereicht, während es am Abend ein 3-Gänge-Menü mit Auswahlessen gibt.
Vorgesehener Wanderführer/Reiseleiter:
Luis Burmester / Gert Pagel
Leistungen
- Flug Frankfurt - Bilbao und Santiago - Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich) inkl. Flughafentax und Flugsicherheitsgebühren
- Alle Fahrten im Kleinbus vor Ort wie benötigt inkl. Gepäcktransport
- 11 Übernachtungen auf DZ-Basis
- 11x Halbpension
- geführte Wanderungen und Eintrittsgelder gemäß Programm
- Deutschsprachige Reiseleitung während des gesamten Aufenthaltes in Spanien
- Vier Stadtführungen mit örtlichen Führern
- Die Leistungen des Busfahrers
- Eintrittsgelder gemäß Programm
- Reisepreis-Sicherungsschein
Termine und Preise
Alle Preise pro Person | |||||||
| 05.05.2008 | - | 16.05.2008 | Doppelzimmer: | € 1890 | |||
| 02.06.2008 | - | 13.06.2008 | Doppelzimmer: | € 1890 | |||
| 08.09.2008 | - | 19.09.2008 | Doppelzimmer: | € 1890 | |||
| 06.10.2008 | - | 17.10.2008 | Doppelzimmer: | € 1890 | |||
Zuschläge pro Person | |||||||
| EZ-Zuschlag: | € 275 | ||||||
| Kerosingebühren (mind.): | € 50 | ||||||
| Teilnehmer: mind. 8, max. 18 | |||||||
Gut zu Wissen
Zusätzliche Informationen
Reisecode: WKRS





